Häää???! Trotz Frühling - die Gedanken rattern. UND JETZT?!? - Stephanie Kempe

 

Häää???! Trotz Frühling – die Gedanken rattern. UND JETZT?!?

 

Es wird Frühling.
Zeit, dass es leichter wird, dachte ich mir.
Zeit, dass ich mehr lache.
Zeit, mich vermehrt draußen aufzuhalten, wieder in die Natur zu gehen und diese Verliebtheitsgefühle zu erfahren, die sich langsam wieder aus ihrem Winterschlaf erheben.
Denkste. Nope.
Jemand spielt nicht mit.
Der Kopf. Die Gedanken.
Was geht hier ab? Der Körper spielt nicht mit. Dieses Mal nicht.

Dann saß ich da, erholte mich von einer OP.

Unter Schmerzen – permanent. Kein Schmerzmittel hat geholfen. Alles wurde liegen und stehen gelassen. Zu Hause angekommen, war dann auch noch ein Kind da, welches mir Gesellschaft geleistet hat, mit fast 40 Grad Fieber.

Na bravo.

Aber es ist doch Frühling! Wo ist meine Energie?!?
Niemand auf diesem armseligen Planeten versteht mich? Ich bin echt eine arme Sau!?!
Und LEIDE. Ahhh ich LEIDE. L – E – I – D – E. Besuch? Will ich nicht. Ich bin unausstehlich. Mir helfen? Ja, wie denn? Komm zu mir und putze mein Haus, damit kannst du mir helfen. Danke Universum, ich weiß der Wunsch wurde mir erfüllt – #SIDENOTE – I LOVE YOU.
Jetzt wo ich wieder „funktioniere“ kann ich drüber lachen.
Diese Erfahrung hatte mir in meinem Leben noch gefehlt.

Wie fühlt es sich an, sich nicht bewegen zu können, da man derart viele Schmerzen erlebt? Und was passiert da eigentlich? Und vor allem – was passiert im Kopf?

Die ersten Tage waren ein Horror. Ich war unzufrieden. Unglücklich. Launisch. Emotional. Traurig. Wollte es nicht wahrhaben.
So schmerzerfüllt. Wo ich doch den Zustand vollster Energie und Vitalität als „NORMAL“ erachte.

Bis ich mich endlich drauf eingelassen habe. Es akzeptiert habe.

Die ersten Tage wollte ich noch die Starke sein. Es mir beweisen. Sogar als ich E-Mails verfasst hatte, war da stets noch ein, „ALLES LIEBE“ in der Grußformel.
Doch als ich mir endlich die Wahrheit eingestanden hatte, war dem nicht mehr so.

Ich weinte. Es floss nur so. Die Tränen kannten kein „Stopp“ und kein „Halt“ mehr. Es war in dem Moment einfach alles Scheiße. Ja, so richtig.
Und genau in diesem Gefühl ging ich zu Bett – es war okay, dass echt alles massiv so richtig derb Scheiße war.

Der nächste Morgen.

Eine Nachricht aus Island erreichte mich: 

„Mach langsam, Stephanie. Finde zurück – Schritt für Schritt und im Anschluss bist du stärker als jemals zuvor!“

Wie konnte ich das nur vergessen? Natürlich.
Es ist immer so.
Nimm an was ist – sei ehrlich mit dir selbst. Atme einfach, die Welt dreht sich sowieso weiter.

Und plötzlich ging es steil bergauf.

Die Schmerzen ließen nach, ich konnte mich schon mehr und mehr bewegen.
Erfreute mich über kleine „eigentlich lächerliche Fortschritte“, wie ein kleines Kind.

Am Anfang ging ich 20 Meter hin – und zurück. Das war mein Programm.
Am nächsten Tag waren es 50 Meter hin und zurück. Dann 100 und mittlerweile sind es schon wieder mehr.

Im Coaching wird JEDER FORTSCHRITT BEWUSST GEFEIERT, da er nicht selbstverständlich ist. Die Masse steht – tritt Tag ein Tag aus am selben Platz auf der gleichen Stelle rum, und macht sich im Kopf fertig mit den immer wiederkehrenden selben Horrorszenarien – die eh niemals eintreffen. Und völlig für die Katz sind.
Doch der BEWEGTE nach MEHR STREBENDE – sich nach VERBESSERUNG SEHNENDE MENSCH geht tagtäglich einen weiteren Schritt weiter. Weil er nicht anders kann. Weil er will. Weil er sich danach sehnt. Weil DAS – ja DAS NORMAL ist. Am Leben sein ist.

BÄM. Und genau DIESE SCHRITTE fallen uns jetzt im Frühling noch viel leichter.

Also, wie geht es Dir damit?

Gehst du TAGTÄGLICH einen Schritt weiter?

In deinem Kopf – erlaubst du dir die Gedanken frei fließen zu lassen?
Lässt du Dinge, die dich nerven und Geschichten, die dir erzählen wollen warum alles mies und düster ist, einfach weiterziehen – und bist du in der Lage im HIER UND JETZT die Augen zu öffnen.
Dich rauszustellen – in die Natur und überrascht zu sein, dass sich in deiner Nähe ein Vogel niederlassen wird und dir einen Song vor-zwitschert?

Du musst den ersten Schritt machen.
Sonst rennt alles gleich weiter.

Aber Hey – wir befinden uns in einer Phase im Jahr – die so wundervoll ist.
Aufbruch Stimmung. Überall.  Raus aus dem Winterschlaf, rein in deine kleinen Erfolgserlebnisse.

Erlebe mehrere täglich.
Mach dies zu deinem Standard.
Den Größensprung bestimmst du.
Dein Leben. Deine Regeln. Deine Möglichkeiten.

Ab und zu ein Blick von Außen wirkt Wunder,

aber das weißt du ja.

PS. Wenn du bemerkst – „JA, JETZT BIN ICH BEREIT FÜR DEN NÄCHSTEN SCHRITT, BEGLEITET VON EINER PARTNERIN IN CRIME, die ganz natürlich #ONFIRE ist, dann hast du Glück und du musst JETZT handeln. Die Plätze sind immer so schnell weg. HIER kannst du dich anmelden für ein Gespräch mit mir. Damit das Jahr noch zu DEINEM wird! Lass uns über deine Ziele hinausschießen.

Alles Liebe...

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