So bekommst du neuen Schwung für deine Projekte

Du kennst das sicherlich: Du hast eine tolle Idee für ein neues Projekt und möchtest diese Idee nun in die Tat umsetzen. Doch irgendwie geht es einfach nicht vorwärts. Oder du sitzt im Büro an deinem Schreibtisch und hast total viel Arbeit, du stehst tierisch unter Druck, weißt, dass du alles möglichst heute erledigen solltest. Aber du steckst in einer Sackgasse. Nichts geht voran. Das Rad sollte sich drehen, doch es stockt und ruckelt bis es schließlich zum Stillstand kommt.

Weißt du, was das Problem in solch einer Situation ist? Dir fehlt die Motivation! Das ist überhaupt nichts Schlimmes und es geht jedem mal so. Wichtig ist aber, dass du erkennst, dass du zurzeit einfach keine Motivation hast. Und dass du die Ursachen für die fehlende Motivation suchst. Diese Suche ist eine Reise zu dir selbst, in dein Inneres.

Zunächst einmal ist es wichtig, herauszufinden, was die Motivation hinter dem Projekt überhaupt ist. Steckt Druck dahinter? Machst du die Aufgabe, weil du zum Beispiel das Geld brauchst oder weil es keinen anderen Ausweg gibt? Du denkst, du MUSST das jetzt einfach machen. Augen zu und durch? Nun, das ist nicht immer der beste Weg. Oder spürst du, wenn du an dein Projekt denkst, eine Sogenergie – dich zieht es wie in einem Sog zu deinem Projekt, das Projekt entspricht dir und kommt aus deinem Inneren heraus?

Die Reise in dein Inneres wird in beiden Fällen anders ausfallen und die Arbeit daran, dass die Motivation wieder kommt, ist ebenfalls unterschiedlicher Natur.

Ein paar Grundschritte und Fragen, die du dir selbst stellen solltest …

… möchte ich dir in diesem Artikel vorstellen:

  1. Schritt: Zieh die Notbremse, schalte einen Gang runter. Ja, du hast richtig gelesen. Die Arbeit stapelt sich auf dem Schreibtisch, aber du gönnst dir jetzt eine Pause. In der westlichen Welt setzen wir unser Gehirn täglich einer massiven Reizüberflutung aus. Es ist logisch, dass das Gehirn dir irgendwann sagt: „Stopp! Ich kann nicht mehr!“ Jetzt bist du dran – achte auf dich.
  2. Schritt: Nachdem du die Notbremse gezogen hast, gehst du einen Schritt zurück. Setze dich mit einer oft nicht beachteten, aber so wichtigen Angewohnheit auseinander: Trinkst du genügend Wasser am Tag? Ein einfacher Wassermangel entzieht uns extrem viel Energie. Deswegen solltest du täglich auf dein Trinkverhalten achten. Streiche Zuckerwasser von deiner Liste und trinke ausreichend Wasser oder ungesüßten Tee.
  3. Schritt: Wie sieht´s mit deiner Ernährung aus? Isst du genügend Vitamine? Ernährst du dich gesund? Oder entzieht die Nahrung, die du zu dir nimmst, dir deine Energie? Fast Food zum Beispiel ist häufig die Ursache für Müdigkeit und Motivationslosigkeit. Nimm dir genügend Zeit, deine Ernährungsgewohnheiten zu beobachten, zu hinterfragen und umzustellen. Du wirst merken, dass du vor Energie nur so strotzt, wenn du dich gesund ernährst.
  4. Schritt: Gönnst du dir genügend Auszeiten? Wie viele Stunden Schlaf gönnst du dir? Im Schlaf verarbeitet unser Körper den Tag, er regeneriert sich aber auch. Ausreichend Schlaf ist extrem wichtig, damit dein Körper überhaupt so funktionieren kann, wie du es gerne hättest.
  5. Schritt: Und wie sieht´s mit Bewegung aus? Je mehr du dich bewegst, desto mehr Energie hast du. Du musst nicht gleich einen Marathon laufen, oft reicht einfach nur ein kleiner Spaziergang im Grünen. Wichtig ist nur, dass du die Bewegung in deinen Alltag integrierst, dass sie Routine für dich wird. In der Natur findet dein Inneres Kraft, kann Energie und Kreativität auftanken.
  6. Schritt: Wie hoch setzt du eigentlich deine Ziele? Ziehen deine Ziele dich magisch an oder drohst du am Gewicht der von dir gesetzten Ziele zu ersticken? Dann ist vielleicht der Sprung zu hoch. Auch ein Pferd springt nicht gleich über das höchste Hindernis. Dafür benötigt es jahreslanges Training – und jede Woche, jeden Monat oder jedes Jahr wird eine neue, höhere Stange auf das Hindernis gelegt. Setze dir also kleinere Ziele. Du wirst dann auch viel mehr Erfolgserlebnisse haben, auf die du stolz zurückblicken kannst. Und wenn du stolz auf dich bist, kann die Energie auch wieder in deinem Körper fließen – die Motivation kehrt zurück. Ganz wichtig ist, dass du dich nach jedem erreichten Ziel belohnst. Gönne dir etwas Schönes, zum Beispiel eine Massage oder tauch mit einem guten Roman auf deinem Sofa in eine andere Welt ein. Belohnungen gibt es für jedes Budget.

Ich möchte dir noch einen besonderen Tipp mitgeben: Führe ein Erfolgstagebuch. Hier kannst du alle Erfolgserlebnisse, Komplimente etc. aufführen und wenn die Motivation mal wieder fehlt, dann liest du es durch. Du wirst schnell merken, dass du nicht so schlecht bist, wie du dich fühlst, sondern schon extrem viel geschafft hast!

Übrigens, manchmal kann auch schon eine kleine Verschönerung deines Arbeitsplatzes zu mehr Motivation verhelfen. Gestalte deinen Schreibtisch doch mal ein bisschen um, stell schöne bunte Blumen auf oder dekoriere alles mit positiven Sprüchen. In einer positiven Umgebung, in der du dich wohlfühlst, kannst du auch viel besser und motivierter arbeiten.

Nun kannst du mit deinem Projekt wieder voller Schwung und Elan durchstarten. Ich wünsche dir viel Spaß und Erfolg dabei.

Und denk daran: Der Weg ist das Ziel!

 

Alles Liebe...

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