Liebes Umfeld, mach Platz. Ich gehe weiter meinen Weg. - Stephanie Kempe

Liebes Umfeld, mach Platz. Ich gehe weiter meinen Weg.

„Stephanie, wir müssen uns über Marlene unterhalten, ganz in Ruhe.“, spricht meine Mutter.
„Stephanie, komm bitte auf einen Kaffee vorbei, so geht das nicht mehr weiter bei euch.“, jammert die Schwiegermutter.
„Stephanie, wir schenken dir diesen Gin, aber bitte übertreib es nicht schon wieder.“, kommt von meinen Geschwistern.
„Stephi, wann hast du endlich wieder Zeit für mich?“, fragt die Freundin erwartend.
„Stephi, die Kinder brauchen jetzt dringend Skianzüge“, sprechen die Kindergartenpädagogen.
„Stephi, Kinder brauchen auch zu Hause eine Geburtstagsparty, die wollen dazugehören.“, sagt die Mutter eines Kindes.
„Du verwöhnst deine Kinder, das geht so nicht.“, höre ich nebenbei, während Charlotte ihre Geschenke öffnet.
„Das Buffet war phänomenal, doch sei doch mal ganz ehrlich, du wolltest doch nur deine Eltern beeindrucken.“, spricht sie extrem besorgt.
„Er liebt dich so sehr, der verliert sich selbst dabei.“, wirft sie mir vor, mit Tränen in den Augen.
„Wie hältst du es hier nur aus? “, spricht sie in einem Ton, dass ich echt lachen muss.

Hey, Leute. Geht mir nicht auf den Sack. Hört auf mich zu nerven. Meine Zeit zu rauben. Mir mit euren überflüssigen Sätzen, auf die Nerven zu gehen. Es interessiert mich nicht. Nein. Nicht im Geringsten.

Ich liebe meine Kinder, meinen Mann, mein Leben, meinen Körper, meine inspirierenden Freunde, meine mutigen Kollegen, meine Klienten und mein geiles Leben. Ich liebe mich. So richtig.

Ich frage mich, warum zum Geier habt ihr Zeit, euch mit solchen Dingen zu beschäftigen?
Macht euch auf, eure Leidenschaft zu finden. Geht nach Hause und macht es, so wie ihr es für richtig haltet.
Helft mir, wenn ihr mir helfen wollt, und lasst es bleiben, wenn ihr es nur macht um irgendein Bedürfnis in euch zu stillen.

Ich hatte nie den Anspruch drauf, eine perfekte Mutter zu sein. Ich verabscheue das „So und so musst du sein, damit du gut bist“.
Ich style mich nicht um anderen zu gefallen. Um Bonuspunkte zu bekommen. Ich teile meine Wahrheit nicht, um zu beeindrucken. Ich coache nicht, um etwas in mir zu kompensieren. Ich leite keine Klassen und Programme um meine Dominanz auszuspielen. Ich habe keine Kinder, um mich nur noch auf sie zu fokussieren. Ich bin nicht verheiratet, um mich nicht alleine zu fühlen.

Ich mache das, weil ich es liebe, weil ich es mir so erschaffen habe.
Ich liebe meine Kinder – und sie lieben mich.
Ich liebe meinen Mann, weil wir ein unschlagbares Team sind.
Ich liebe unser Haus, weil wir noch nie so schön gelebt haben.
Ich liebe mein von mir bewusst gewähltes Umfeld an Menschen, die das Beste in mir sehen und selbst ihren Weg gehen.
Ich style mich, weil ich mich schön finde, sexy fühle, meinen Körper liebe und ihn spüren möchte.
Ich flirte für mein Leben gerne – weil es mir Energie gibt.
Ich liebe meine Besessenheit, geile Projekte umzusetzen, dieses Flow-Gefühl belebt mich.
Ich trinke gerne einen Gin, weil ich mich feiere.
Ich teile meine Wahrheit um anderen Frauen Mut zu schenken, ihnen zu zeigen, dass es möglich ist.

Ich stehe für Wahrheit, Verantwortung, verrückte Träume und ziehe den Hut vor all jenen, die sich nicht klein machen, nur weil es das Umfeld von ihnen erwartet. Die sich nicht aufgeben. Die nicht nachgeben. Die ihren Weg gehen. Mehr wollen. Kapieren, dass ihre Träume nicht umsonst ihre Träume sind. Ich coache, weil es mir im Blut liegt dieses Fordern und Fördern auf Augenhöhe. Diese tiefe Liebe zu anderen mutigen Menschen. Ich leite Klassen und Programme, weil es mir Spaß macht und ich es genieße, wenn andere weiter kommen dadurch.

Jetzt reden wir mal Klartext.
Jeder Mensch hier auf dem Planeten hat eine Seele. Unsere Seelen wollen sich erfahren. Unser Auftrag hier auf Erden ist es zu träumen und diese Träume in die Tat umzusetzen.
So passiert Wachstum. Einmal auf den Weg begeben, gibt es kein zurück mehr. Wir erleben Tiefschläge – Erfolgserlebnisse und erfahren uns neu. Wir wachsen. Wir sind am Weg.

Dieser Weg hat verschiedene Phasen. Es gibt einzelne Meilensteine zu meistern. Es dauert oft eine Weile, bis wir verstanden haben, wie es geht Verantwortung zu übernehmen, ein Business zu leiten, Gewinn zu machen. Wert zu stiften. Mit Menschen zu arbeiten. Wir finden unsere Positionierung und alles ist gut. Der Laden rennt. Wir könnten uns dann ausruhen und brav funktionieren.
Hmmm schön, wenn viele das können. Ich kann es nicht. Ich gehe weiter. Es folgt die nächste Ausbildung. Ich will mehr Wissen. Das Verständnis wird größer, Erfahrungen wollen gemacht werden, die Empathie wächst, es kommen neue Erkenntnisse, sie erfüllen mich.
Neue Urlaube, Seminare, Auszeiten, neue Freundschaften, Gespräche, Ideen, Programme, usw. alles sehr inspirierend.
Ich gehe diesen Weg weiter – er macht mir Spaß.
Ich finde überall Menschen, die mit am Weg sind – und die ich dafür liebe, schätze und vor denen ich den Hut ziehe.

Ich liebe Menschen, die sich auf Lösungen konzentrieren, die mitdenken – die groß denken.
Die sich ins Bett legen und ihre Ängste annehmen und wandeln.
Die mehr wollen. Mehr mehr und nochmal mehr.

Schön und gut, wenn du „The Secret“ gelesen hast. Ich finde dieses Buch schön. Nur bleibt es oft bei der Wunschvorstellung.
Die Erfolgszutat heißt Implementieren. Alles Gelernte möchte gelebt werden – nur so wächst du – nur so kannst du mitreden.
Nur so machst du deine eigenen Erfahrungen.

Liebes Umfeld – wenn ich nicht erkenne, dass ihr implementiert – dass ihr aufsteht für eure Träume, dass ihr euch Fehler eingesteht, dass ihr auch mal wirklich zuhört, dann kann ich euch gar nicht ernst nehmen. Nope.

Wenn ich beginnen würde euch gefallen zu wollen, dann ginge ich zugrunde.
Ist ja auch nicht meine Aufgabe. Warum zum Geier sollte ich mich verstellen?
Dass ihr stolz auf mich seid? Und was habe ich davon? Nichts mehr – weil ich mich verloren hätte.
Weil ich mir untreu wäre. Weil ich existieren würde – um am Ende draufzukommen – ich habe nur für andere gelebt.
Nein. Nein und nochmal Nein.
Ich weiß, warum ich 2 Jahre woanders meinen Wohnsitz hatte, damit ihr mir nicht auf die Nerven geht.
Damit ihr nicht seht, wie ich ab und zu lebe.
Damit ich mir eure Weltvorstellungen nicht ständig anhören muss.

Ich brauche kein perfektes Image zu haben, damit Menschen mich akzeptieren, nein danke.
Frage einen Unternehmer in seinen ersten 5 Jahren. Ein Unternehmen braucht eine Vision, Strategien, Gewohnheiten, Raum, Aufmerksamkeit, Freude, Liebe und Kreativität. Damit es nachhaltig wachsen kann.
Bist du eine Frau mit Kindern und Unternehmen – dann high five, wenn du dich noch nicht geschieden hast. Eine Beziehung läuft nicht immer perfekt, wenn du selbst dich im Wachstum befindest.
Wo wir wieder beim Perfekt wären.

Hey, liebes Umfeld. Fragt euch bitte mal selbst.
Mit welchem Gefühl geht ihr Abends schlafen?
Worüber sprecht ihr mit euren Lieben?
Was denkt ihr über eure täglichen Aufgaben?
Mit welcher Leidenschaft lebt ihr euer Leben?
Was könntet ihr machen, damit ihr zufrieden von dieser Welt geht?

Geht euren Weg. Und nervt nicht euer Umfeld mit eurem Gelaber.
Ich weiß, dass ihr es gut meint, sagt ihr ja ständig. Ich weiß, dass ihr neugierig seid, weil ihr euch so gerne mit anderen beschäftigt. Ich weiß, dass ihr oft sagt, „das geht mich ja nix an, aber….“
Es interessiert mich nicht. Es geht mir an meinem knackigen Allerwertesten vorbei.

Ich werde mich auch dieses Jahr wieder hinsetzen und meine nächsten Abenteuer planen – ups, hab ich sogar schon gemacht; und ich werde auch noch anderen mutigen Menschen zeigen, wie das geht. Die nächsten Ziele planen, den verrücktesten Ideen Raum geben, sie anhören und weitergeben, wie diese Abenteuer auch real werden Du kannst dich noch anmelden schau hier. Ja. Warum? Weil sie zu uns gehören. Und weil wir der allerwichtigste Mensch in unserem Leben sind.

Und das solltet ihr auch in eurem Leben machen. Kümmert euch um euch, seht zu, was ihr braucht, dass ihr erfüllt seid. Labert gerne euer Umfeld voll, wenn es euch zuhört. Ich höre euch nicht zu. Außer ich sehe – Respekt in euren Augen. Euch selbst gegenüber. Wenn ich spüre, dass eure Energie so ist, dass ich sie akzeptieren kann in meinem Umfeld. Wenn ein Fünkchen Wahrheit mitschwingt. Dann seid ihr bei mir herzlich willkommen. Wenn der Hut brennt auch, aber nicht, wenn ihr mir eure Wahrheit aufdrücken wollt.
Sie möchte gelebt werden – in eurem Leben – und nicht in meinem. In meinem Leben hat meine Wahrheit platz und in deinem deine. Also – Mund halten – schlucken – und weitermachen, so wie du es für dich als richtig empfindest.

Wenn du dich jetzt ertappt fühlst, dann ist das schon gut so.
Spüre es. Besinne dich auf dich. Sieh es als wohlwollenden Weckruf. Es gibt da was in dir, das gesehen werden möchte.
Da schau hin – hör dir zu. Halte öfters mal den Mund und hör dir einfach nur zu. Mach dich auf den Weg, gehe die richtigen Schritte in deine Richtung. Mach Urlaub, damit du dich erholen kannst, damit du beginnen kannst, dein allerbester Freund zu werden. Halte durch, auf diesem Weg – es ist kein einfacher. Wachstum schmerzt. Und du wirst es aushalten.
Kauf dir Bücher, die dich inspirieren und verschwende keine Minute mehr damit, einer Frau, die es liebt zu wachsen – und da gibt es viele – die ihren Weg gehen im Weg zu stehen – du wirst aus dem Weg geräumt, so schnell kannst du gar nicht schauen. Warum? Weil wir echt wichtigeres zu tun habe, als deinem Gejammer und Gelaber Raum zu geben. Wir fühlen uns nicht schuldig. Wir denken nicht in Problemen. Wir leben nach den Prinzipien des Universums. Wir haben Spaß, Leidenschaft, Begeisterung, leuchtende Augen, sind mutig, stehen zu uns, passen uns nicht an, spüren unsere Ängste, wagen Abenteuer, wissen, dass das Leben mehrere Facetten hat. Wir ducken uns nicht, wenn es unangenehm wird. Wir sind am Weg. Auf unserem. Das IST Leben, Honeyboney.

Geh deinen Weg, Umfeld und lass mir den meinen.

Alles Liebe...

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